MELDUNGEN

KRACHER! 18. WELSER INNENSTADTKRITERIUM MIT TOP-BESETZUNG

(Bericht/Foto wier PR) - Österreichs größter Radsport-Event des Jahres findet heuer am Mittwoch, den 27. Juli 2016 in Wels statt. Bereits zum 18. Mal treffen beim „Welser Innenstadt Kriterium“ internationale Radstars auf die österreichische Spitzenklasse im Radsport. Der Mittwoch in Wels, drei Tage nach der Tour de France, ist ein Fixtermin im internationalen Radkalender. Die absoluten Top-Stars des Radsports waren in den vergangenen Jahren von der tollen Atmosphäre in der Messestadt begeistert. Beim heurigen Jubiläums- Grand-Prix ist Raiffeisen bereits zum 10. Mal Partner und Hauptsponsor des größten Radsport-Events Österreichs.

MIT ÜBER 60 KM/H DURCH DIE WELSER INNENSTADT

An die 10.000 Zuschauer in der Welser Innenstadt sind Jahr für Jahr begeistert von der Geschwindigkeit, die man hautnah an der Strecke zu spüren bekommt. Der anspruchsvolle Rechtskurs über 70 Runden mit je 800 Metern und seinen vier Kurven bietet den Fans Kurventechnik und Radbeherrschung auf höchstem Niveau. Die Radprofis sind beim Raiffeisen Grand Prix mit Spitzengeschwindigkeiten von über 60 km/h und damit schneller als die Polizei erlaubt in der Welser Innenstadt unterwegs.

VON DER „TOUR DE FRANCE“ NACH WELS

Prominente Weltklasse- Radrennfahrer sind in den letzten Jahren in Wels an den Start gegangen. Drei Tage nach dem Ende der Tour de France waren in Wels Stars wie Mario Cipollini, Gilberto Simoni, Franco Pellizotti, Fabio Baldato, Danilo di Luca, Samuel Sanchez, Marc Cavendish, Roman Kreuziger und der deutsche Superstar John Degenkolb vertreten. Die österreichischen Radstars der vergangenen Jahre Georg Totschnig, Paco Wrolich, Peter Pichler, Gerit Glomser, Werner Riebenbauer, Bernhard Khol lieferten sich packende Duelle bei den Prämiensprints. Die derzeitigen österreichsichen Radstars Bernhard Eisel, Marco Haller, Georg Preidler, Riccardo Zoidl, Mathias Brändle und Lokalmatador Felix Großschartner sind von der besonderen Stimmung immer wieder begeistert. Doch nicht nur die tolle Rennatmosphäre mit vielen Zuschauern, auch den VIP-Bereich und die After Race Party haben die Stars in guter Erinnerung. Gespannt darf man beim Kriterium 2016 auch auf den Start der österreichischen Neo-Profis Felix Großschartner, Gregor Mühlberger, Michael Gogl, Lukas Pöstlberger und Matthias Krizek sein, die bei internationalen Teams unter Vertrag sind. Interessant wird auch das Abschneiden der oberösterreichischen Profiteams Felbermayr Simplon Wels und Hrinkow Advarics Steyr in der internationalen Radsportszene sein.

RAIFFEISEN DAMEN KRITERIUM

Der Damen-Rennsport erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Auch in Wels wird das Starterfeld immer internationaler. Die überragende deutsche Fahrerin der letzten Jahre Hanka Kupfernagel war 2014 der Star beim Welser Raiffeisen Kriterium. Mit Martina Ritter aus Bad Leonfelden ist auch die Doppelstaatsmeisterin jedes Jahr fix in Wels dabei. Das Kriterium über 30 Runden wurde in den letzten Jahren von deutschen oder italienischen Fahrerinnen dominiert. Großer Beliebtheit erfreut sich bei den Rennfahrerinnen das besondere Ambiente der Veranstaltung.

SPAR NACHWUCHS GRAND PRIX

Viele bekannte österreichische Radstars genossen schon als Jugendliche die großartige Kulisse mit vielen begeisterten Zuschauern, die Nähe zu den Stars und die professionelle Abwicklung beim Spar Nachwuchs Grand Prix. Durch den jugendlichen Elan und Übermut kam es bei diesem Rennen über 20 Runden manchmal auch zu Stürzen, die jedoch immer glimpflich ausgingen.

WELTKLASSEFAHRER ABSOLVIEREN 70 RUNDEN DURCH DIE WELSER INNENSTADT

Der Rundkurs in der Welser Innenstadt führt vom Kaiser Josef-Platz über die Pfarrgasse, Ringstraße und Herrengasse wieder zurück zum Kaiser Josef- Platz und hat eine Länge von 800 Metern. Die Weltklassefahrer absolvieren in nächster Nähe zum Publikum insgesamt 70 Runden und somit eine Gesamtstreckenlänge von 56 Kilometern. Das Innenstadtkriterium startet mit dem Juniorenrennen um 17.30 Uhr, um 18 Uhr folgt der Start des inter-nationalen Damenrennens. Die Profis beginnen das Eliterennen um 19 Uhr.

 

SKINFIT RACING TRI TEAM - DEISENHOFER UND PERTL

Großes Ausrufezeichen vom Augsburger Triathleten Roman Deisenhofer beim Ironman Switzerland in Zürich. Nach dem guten Saisonauftakt mit einem 8. Platz beim Ironman Lanzarote verlief die Vorbereitung optimal und der SKINFIT RACING Tri Team powered by Simplon- Athlet reiste mit hohen Erwartungen in die Schweiz. Im Vorfeld waren die Augen hauptsächlich auf die Schweizer Jan van Berkel, Ronnie Schildknecht, sowie die Deutschen Timo Bracht und Markus Fachbach gerichtet, doch spätestens auf der Radstrecke war vor allem der Name Deisenhofer im Fokus. Nach einer verbesserten Schwimmleistung im Vergleich zu den letzten Rennen stieg Deisenhofer auf dem 11. Rang aus dem Zürich- See und orientierte sich am Rad sofort nach vorne. Bereits nach 60 Radkilometern war der Kontakt zur Spitze hergestellt und bis km 120 fand sich der Augsburger in der Spitzengruppe wieder. Davon unbeeindruckt, setzte sich der 31-jährige auf den letzten 60km der Radstrecke noch von der Konkurrenz ab, und konnte bis in die 2. Wechselzone einen Vorsprung von knapp 5 Minuten herausfahren. Dies bedeutete mit einer Zeit von 4:26 die deutlich schnellste Radzeit auf seinem Simplon MR.T2- Zeitfahrrad und die Führung auf der Laufstrecke mit einem deutlichen Vorsprung auf die großen Favoriten. Auch beim Laufen zeigte Deisenhofer eine sehr starke Leistung und kämpfte gegen die herannahenden Schweizer Athleten van Berkel und Schildknecht, sowie seinen Landsmann Bracht. Doch kurz vor der Halbmarathonmarke setzte sich Seriensieger Schildknecht an die Spitze und verteidigte diese souverän bis ins Ziel. Auch Bracht und van Berkel konnten noch vorbeiziehen und so wurde es am Ende der undankbare 4. Rang in einer sehr guten Zeit von 8:32:52 beim Ironman Zürich. Doch mit der schnellsten Radzeit und der Tatsache, so knapp am Podium vorbeigeschrammt zu sein, ist der Skinfit Racing- Athlet absolut zufrieden mit seiner Leistung und blickt bereits auf die kommenden Wettkämpfe, wo er erneut das Podium angreifen wird.

Auch der Salzburger Lukas Pertl zeigte beim Europacup in Rotterdam/ Niederlande eine sehr starke Leistung und landete in den Top 10. Der Gasteinertaler schaffte auf dem Rad den Sprung in die Spitzengruppe und erreichte nach einer sehr guten Laufleistung eine weitere Top- Platzierung in der heurigen Saison. Im Elite- Europacup, der über die Sprintdistanz ausgetragen wurde, fehlten auf den Sieger van Egdom (NED) nur 37 Sekunden und vor allem dank eines sehenswerten Schlusssprints konnte sich der Salzburger auf den letzten Metern noch unter die besten 10 Athleten vorarbeiten und erreichte den starken 7. Rang.

PATRICK KONRAD MIT TDF DEBÜT ZUFRIEDEN

Foto: Credit: VeloImages | Bora-Argon18 - Tour-Debüt von Patrick Konrad: „Emotional und sportlich ein riesiges Ereignis“ - Nach 21 Etappen und 3529 Kilometern ist die Tour de France 2016 in Paris auf dem Champs-Élysées zu Ende gegangen. Patrick Konrad hat bei seiner Tour-Premiere mehr als nur sein Hauptziel erreicht – nämlich Paris zu erreichen und die Rundfahrt zu beenden.

Mit Rang zwölf in einem schwierigen Etappenfinish in Bern und einer erfolgreichen Fahrt in der Fluchtgruppe auf der letzten schweren Alpenetappe von Megève nach Morzine konnte der 24-jährige Niederösterreicher vor allem in der letzten Tour-Woche seine starke Form umsetzen und sich gut präsentieren. In der Gesamtwertung beendete er die Tour auf dem 65. Platz, in der Jungprofiwertung erreichte er den zehnten Rang. 174 von 198 gestarteten Fahrern kamen ins Ziel. Als einziger österreichischer Fahrer schaffte es Patrick Konrad zudem, sowohl in die Punktewertung wie auch in die Wertung der besten Bergfahrer vertreten zu sein.

Hier ein Statement des Radprofis, der für das Team Bora – Argon18 fährt: „Emotional und sportlich war es ein Riesenereignis. Es waren drei sehr schöne Wochen und super Erfahrungen. Es ist überwältigend, wie viele Leute anfeuern und wie der Radsport hier begeistert. Meine Leistungen in Bern und in den Alpen geben mir sehr viel Motivation. Ich hätte gerne öfter gezeigt, dass solche und bessere Resultate für mich möglich sind. Natürlich war es mal härter und mal besser. Bei der Tour de France ist die Luft extrem dünn. Man darf sich von der Vorbereitung bis zu den einzelnen Rennsituationen wenig Fehler erlauben.“

 

BIKE TRANSALP - PERNSTEINER & GEISMAYR TRIUMPHIEREN

Pernsteiner und Geismayr stürmen mit Tagessieg standesgemäß zum Titel | Reiners und Trommer triumphieren bei Damen Arco, 23. Juli 2016 – Hermann Pernsteiner (AUT) und Daniel Geismayr (AUT) haben mit ihrem fünften Etappensieg auf dem Schlussstück der BIKE Transalp powered by Sigma von Trento nach Arco eindrucksvoll unterstrichen, dass sie die wohlverdienten Triumphatoren in diesem Jahr sind. Das Team Centurion Vaude 2 bewältigte die 53.60 Kilometer lange Strecke sowie die letzten 2.042 Höhenmeter in Richtung Gardasee in 2:44.10,6 Stunden. Insgesamt saßen die beiden Österreicher 22:48.50,0 Stunden im Sattel, um die Gesamtstrecke von 519.03 km und 17.736 Höhenmeter von Imst nach Italien zu bewältigen, ehe ihr jeweils erster Transalp-Titel in trockenen Tüchern war. Mit ihrem Premierensieg schrieb das junge Duo zudem die Erfolgsgeschichte des Ravensburger Rennstalls weiter, der bereits mit Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) 2013, 2014 und 2015 die Siegfahrer gestellt hatte. In diesem Jahr reichte es für die entthronten Titelverteidiger allerdings nur zu Platz vier in der Endabrechnung (+ 29.53,6) – hinter den heute zweit- und drittplatzierten Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) vom Team Bulls 1 (+ 16.34,8) sowie Johnny Cattaneo (ITA) und Tony Longo (ITA) von Wilier Force 1 (+ 21.45,3). Die finale Entscheidung über die Transalp-Krone fiel bereits im Anstieg des letzten richtigen Berges des einwöchigen MTB-Etappenrennens. Bereits fünf Kilometer nach dem Start setzten die Träger der Gelben Trikots hinauf zur Bocca Vaiona eine Attacke, die keiner der Widersacher kontern konnte. In der Folge bauten Pernsteiner und Geismayr den Vorsprung immer weiter aus und verwalteten die Führung dann auf den letzten, technisch anspruchsvollen Trails von Cavedine nach Marocche und weiter bis ins Ziel von Arco, das erstmals als finaler Etappenort des weltweit anerkannten Events fungierte. „Wir haben auch heute noch einmal alles gegeben. Als wir dann nach Arco reingefahren sind, haben wir gewusst, dass wir es geschafft haben. Es ist ein unglaubliches Gefühl“, freute sich Hermann Pernsteiner nach dem Ende der Triumphfahrt. Sein Teampartner Daniel Geismayr fügte an: „Wir haben eine perfekte Transalp gehabt. Darüber hinaus hatten wir ein super Back-up-Team, das die letzten drei Jahre gewonnen hat. Und der restliche gute Support macht es um so einfacher, sich nur aufs Fahren konzentrieren zu müssen. Trotzdem war es hart. Aber ich denke, wir haben mit unseren fünf Etappensiegen gezeigt, dass wir würdige Sieger sind. Ich freue mich über den ersten Titel und dass wir endlich den Fluch gebrochen haben.“

Erster Titel für Reiners und Trommer

Dank des vierten Etappensieges in Folge haben Sarah Reiners (GER) und Cemile Trommer (GER) nach anfänglichen Startschwierigkeiten zu Beginn der Rennwoche ihren ersten Transalp-Titel geholt. Das Team Nutrixxion Focus RAPIRO fuhr nach 3:52.50,1 Stunden in Arco ein und sicherte sich die Gesamtwertung in insgesamt 32:30.02,8 Stunden. „Wir haben unsere Kräfte gut eingeteilt und sind immer besser ins Rennen gekommen. Heute haben wir einfach noch einmal alles gegeben, um den Sieg nach Hause zu fahren. Ich bin sprachlos, dass wir es geschafft haben“, fasste Cemile Trommer zusammen. Master-Titelverteidiger triumphieren erneut Wie bereits im letzten Jahr war das Duo Massimo Debertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) auch 2016 nicht zu schlagen. Mit Erfolgen auf allen sieben Teilstücken holte das Wilier Force 2-Team erneut den Titel in der Master-Kategorie (25:13.25,2). In der Mixed-Wertung ging der Sieg erwartungsgemäß an die Topeak Ergon Racing-Profis Sally Bigham (GBR) und Ben Thomas (GBR), die insgesamt 26:39.46,0 Stunden für die 19. Transalp-Auflage benötigten, heute aber nur Zweite hinter den Gesamtzweiten Silke Ulrich (GER) und Sascha Schwindlig (GER) vom Team Herzlichst Zypern I wurden. Bei den Grand Mastern setzten sich die heute zweitplatzierten Schweizer Hansjürg Gerber und Daniel Annaheim von baumat/bikeholiday.ch durch (27:39.31,2), die die heute erfolgreichen, fünfmaligen Tagesbesten Thomas Damm (GER) und Peter Vesel (SLO) vom Scott Fahrradladen Gudensberg mit 5.47,2 Minuten Vorsprung in die Schranken weisen konnten. Den Sieg in den Sonderkategorien holten sich ebenfalls die bis dato in Front liegenden Igor Mauro Baretto (ITA, MAXXIS Enduro Challenge), Manuel Zorn (AUT, SIGMA Vertical Ride) und Martin Frey (GER, U23).

 

GEISMAYR & PERNSTEINER GEWINNEN KÖNIGSETAPPE

Pernsteiner und Geismayr gewinnen Königsetappe | Sturz von Hynek begräbt Titel-Hoffnungen von Topeak Ergon Mezzana, 21. Juli 2016 – Hermann Pernsteiner (AUT) und Daniel Geismayr (AUT) haben am fünften Tag der BIKE Transalp powered by Sigma für eine kleine Vorentscheidung im Titelrennen gesorgt.

Die Gesamtführenden von Centurion Vaude 2 bewältigten die 86,32 km und 3.073 Höhenmeter von Bormio nach Mezzana in 3:52.09,8 Stunden und bauten so ihre Führung weiter aus. Dabei profitierten die beiden Österreicher zudem vom Sturzpech ihrer größten Konkurrenz. Kristian Hynek (CZE), der vor der heutigen Königsetappe über den Gavia-Pass und die Alta Via Camuna mit seinem österreichischen Teamkollegen Alban Lakata einen hauchdünnen Rückstand von nur 5,9 Sekunden aufgewiesen hatte, stürzte am Ende des letzten Anstieges und zog sich dabei eine Verletzung der rechten Schulter zu. Am Ende kam Topeak Ergon Racing 1 mit 9.20,8 Minuten Rückstand als fünftbestes Männerteam ins Ziel. Damit nicht genug: ob die beiden schärfsten Verfolger morgen noch einmal antreten können, steht in den Sternen und entscheidet sich erst nach einem Besuch im Krankenhaus. „Es waren ein paar Sekunden der Unachtsamkeit und schon habe ich irgendwas im Gras getroffen und bin vorwärts abgeflogen. Es wird sich zeigen, ob ich mir das Schlüsselbein gebrochen oder die Bänder verletzt habe“, so Hynek. Der Sturz des WM-Dritten und die damit verbundene kleine Vorentscheidung überschattete natürlich auch den vierten Tagessieg in Folge von Centurion Vaude 2. „Das ist natürlich sehr schade. Man sieht, wie schnell das Rennen eine Wendung nehmen kann. So wollten wir den Fight um den Sieg natürlich nicht beenden. Wir hoffen, dass Kristian [Hynek] jetzt nicht zu viel passiert ist und er das Rennen fortsetzen kann,“ erklärte Hermann Pernsteiner im Zielinterview. Platz zwei und drei im Tagesklassement gingen an Johnny Cattaneo (ITA) und Tony Longo (ITA) von Wilier Force 1 (3:54.52,1; +2.42,3) sowie an die Titelverteidiger Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) von Centurion Vaude 1 (3:54.52,6; +2.42,8). Die Gesamtdritten Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) vom Team Bulls 1 verloren als Tagesvierte (3:59.01,1) ebenfalls viel Zeit im Kampf um die Transalp-Krone (+6.51,3).

Damenleader entscheiden Sprint für sich

Sarah Reiners (GER) und Cemile Trommer (GER) vom Team Nutrixxion Focus RAPIRO haben auch heute wieder ihre starken Downhill-Skills unter Beweis gestellt. Die beiden Damenleader holten, nachdem sie zwischenzeitlich bereits mehr als vier Minuten Rückstand aufgewiesen hatten, auf der Alta Via Camuna und der darauf folgenden Abfahrt zum Passo Tonale Meter um Meter auf und setzten sich am Ende im Sprintentscheid um den Tagessieg mit einer Zehntel Vorsprung gegen die Schweizer Sabina Compassi und Melanie Alexander durch (5:34.49,0). Doch auch das Duo von Cyclopedia-DANiSchnider Radsport hatte allen Grund zum Jubeln, kletterte es doch im Gesamtranking auf Platz zwei (+9.03).

Grand Master-Leader schlagen zurück

Mit einer starken Performance haben sich Hansjürg Gerber (SUI) und Daniel Annaheim (SUI) bei den Grand Mastern zurückgemeldet und dank ihres zweiten Etappensieges ihren Vorsprung wieder ausgebaut. Die beiden Schweizer von baumat/bikeholiday.ch (4:03.16,7) beendeten die Königsetappe in 4:45.51,4 Stunden und liegen nun mehr als 13 Minuten vor den heute drittplatzierten Thomas Damm (GER) und Peter Vesel (SLO) vom Scott Fahrradladen Gudensberg (4:58.30,8).

Mixed-Leader erstmals geschlagen

Während Massimo Debertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) von Wilier Force 2 ihren fünften Etappensieg in Serie in der Master-Kategorie eintüten konnten (4:16.10,6), verpassten Sally Bigham (GBR) und Ben Thomas (GBR) dasselbe Kunststück in der Mixed-Wertung. Mit 0,4 Sekunden Rückstand auf die Gesamtzweiten Silke Ulrich (GER) und Sascha Schwindling (GER) vom Titelverteidiger Team Herzlichst Zypern I (4:34.02,5) beendeten die Träger der Orangenen Führungstrikots von Topeak Ergon Racing 3 die Etappe als Zweite (4:34.02,9).

 

NEU - KUFSTEINERLAND RADMARATHON

Auf dem Bild v.l.n.r.: Stefan Pühringer (GF TVB Kufsteinerland), Georg Hörhager (GF Hotel Postwirt, Mitinitiator), Frank Rietzler (Veranstalter), Vanessa Stitz (TVB Kufsteinerland Sport & Natur) und Rennrad-Profi Maximilian Kuen.

Heißer Asphalt, qualmende Räder, brennende Oberschenkel und das vor einer traumhaften Kulisse: Am 11. September fällt der Startschuss für den ersten Kufsteinerland Radmarathon. Von sanften Hügeln bis zu kräfteraubenden Anstiegen verspricht die Rennradregion rund um die Festungsstadt Kufstein ein neues, abwechslungsreiches Rennen für Genussradler, ambitionierte Sportler und Profis. „Der Marathon hat mit einer Gesamtlänge von 131 Kilometern und circa 1.600 Höhenmetern ein anspruchsvolles Streckenprofil im Angebot. Bei Anstiegen von 400 Höhenmetern innerhalb von 3,5 Kilometern kommen auch die Profis so richtig ins Schwitzen“, so Stefan Pühringer, Geschäftsführer vom TVB Kufsteinerland.

Die Strecken: „Marathon“ und „Genussrunde“

Zwei verschiedene Strecken haben die Teilnehmer des Kufsteinerland Radmarathons zur Wahl. Egal, ob die Entscheidung auf den klassischen „Marathon“ oder die etwas gemütlichere „Genussrunde“ fällt – in jedem Fall erwarten die Radler traumhafte Ausblicke und zahlreiche landschaftliche Highlights. Die Marathon-Route führt vom Haflingerdorf Ebbs nach Kufstein ins Thierseetal. In Hinterthiersee wartet der sogenannte „Leidensberg“ auf die Teilnehmer – ein extremer Anstieg, der von den Sportlern alles abverlangt. Oben angekommen werden die Mühen mit dem Anblick des Thiersees vor dem mächtigen Pendling belohnt. Die Strecke Richtung Reintaler See führt die Rennradfahrer unter anderem über Mariastein und Breitenbach am Inn vorbei. Diese Etappe bietet die Möglichkeit, die notwendige Kraft für den 3,5 Kilometer langen Anstieg nach Brandenberg zu sammeln. Von dort aus geht es mit Highspeed weiter Richtung Rattenberg. Auch die zweite Hälfte des Rennens mit Anstiegen in Breitenbach am Inn und im Kurort Bad Häring hat es in sich. Die abwechslungsreiche Strecke führt durch traumhafte Naturlandschaften, vorbei an Seen, dem Kaisergebirge, dem Inn und der Festung in Kufstein. Etwas ruhiger angehen können es Radler bei der Genussrunde: Eine Strecke von 62 Kilometern mit circa 450 Höhenmetern, die mit Naturschauplätzen dennoch nicht geizt. Die Runde führt die Radfahrer von Ebbs über Kufstein, Unterlangkampfen, Niederbreitenbrach und Mariastein nach Breitenbach. Nach dem Aufstieg in Kleinsöll geht es weiter Richtung Angerberg, Angath, Oberlangkampfen und Kirchbichl zum Kurort Bad Häring. „Dabei sein ist alles!“ – ganz nach diesem Motto radeln die Genussfahrer über Schwoich und Kufstein ins Ziel in Ebbs. Entlang der Strecke können sich die Teilnehmer an zwei Snackstationen stärken.

Top-Favoriten am Start

Zahlreiche Profi- und Hobbyrennradfahrer haben das gleiche schweißtreibende Ziel vor Augen: Den ersten Kufsteinerland Radmarathon als Sieger zu bezwingen. Auch internationale Spitzenfahrer lassen sich das Rennen nicht entgehen. Als einer der Top-Favoriten gilt das aufstrebende Rennrad-Talent Maximilian Kuen, der als Lokalmatador an den Massenstart geht. Aber auch Stefan Kirchmair und Daniel Federspiel befinden sich im hochkarätigen Teilnehmerfeld. Die Zuschauer erwartet in jedem Fall eine spannende Premiere der ersten Auflage. Die Anmeldegebühr für den Kufsteinerland Radmarathon bis 30. Juni 2016 beträgt 40 Euro. Nachnennungen sind für 60 Euro bis zwei Stunden vor dem Start möglich.

Rund um das Rennen:

Rad-Expo und Pasta-Party Begleitet wird das Radrennen von einer Expo rund um das Thema Rad. Besucher können Produkte und Geräte diverser Aussteller testen und zahlreiche Schnäppchen ergattern. Nach dem Radmarathon können die Sportler und deren Begleiter bei der Pasta-Party ihre Energietanks wieder auffüllen.

Hotel Arrangements zum Radmarathon

Für die Athleten und die Begleiter hat das Kufsteinerland zum Radmarathon attraktive Arrangements geschnürt. Neben der Unterkunft wahlweise im Hotel, in der Pension oder in der Ferienwohnung erhalten die Urlauber ein sportlergerechtes Frühstück und Abendessen und können die zahlreichen Aktivitäten in Kufstein nutzen. Außerdem beinhalten die Packages alle Extras für das Rennen wie beispielsweise ein Starterpaket, die Anmeldegebühr sowie einen Coupon für die Pasta-Party. Des Weiteren inkludiert: Die Rennrad-Aufbewahrung sowie Werkzeug-Set bei der Unterkunft zur Reparatur kleiner Pannen.

Ausblicke ins Jahr 2017

Die zweite Auflage des Kufsteinerland Radmarathons findet am 10. September 2017 statt. Start und Ziel des Rennens wird im nächsten Jahr in der Festungsstadt Kufstein sein.

BIKE TRANSALP - ETAPPE 3 - UND WIEDER GEISMAYR/PERNSTEINER!!!

(Bericht/Foto @kraus PR) - BIKE Transalp powered by Sigma: Zweiter Etappensieg für Pernsteiner und Geismayr | Topeak Ergon Racing verteidigt Gelb | Wieder Damen-Führungswechsel Livigno, 19. Juli 2016 – Hermann Pernsteiner (AUT) und Daniel Geismayr (AUT) haben bei der BIKE Transalp powered by Sigma den zweiten Etappensieg in Folge gefeiert.

Das Duo Centurion Vaude 2 bewältigte die 72,30 km und 2.598 Höhenmeter von Scuol nach Livigno in 3:17.43,1 Stunden und verwies damit die Gesamtführenden Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) mit 5,5 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz (3:17.48,6). Allerdings verteidigte Topeak Ergon Racing 1 nach drei von sieben Etappen der 19. Transalp-Auflage mit einem Vorsprung von nunmehr 39,4 Sekunden auf das heute siegreiche Duo erneut die Gelben Trikots. Rang drei ging an das auch im Gesamtklassement drittbeste Team Bulls 1 (3:20.29,3), das lange Zeit mit den anderen beiden Favoriten-Duos die Pace an der Sitze gemacht hatte, am Ende aber 2.46 Minuten einbüßte, nachdem Karl Platt (GER) nach eigener Aussage hoch zum Passo Trela die Energie ausgegangen war. Der siebenmalige Transalp-Sieger und der amtierende Schweizer Meister Urs Huber, die nunmehr bereits 4.06 Minuten zurückliegen, mussten wohl ihrer eigenen Tempoverschärfung nach dem ersten Anstieg zum Pass da Costainas Tribut zollen. „Am Anfang war es noch gemächlich, doch dann hat sich das Feld recht schnell zerteilt. Wir sind dann zu dritt in den finalen Anstieg, ehe wir Team Bulls abhängen konnten“, fasste Kristian Hynek die Etappe zusammen, die heute mit langen Auffahrten und einigen fiesen Rampen wie zum Ofenpass oder Passo del Gallo extrem kräftezehrend war. „Es war für uns wieder eine gute Etappe. Wir haben zwar nicht gewonnen, aber wieder alles unter Kontrolle gehabt. Wir sind noch in Gelb, das ist das Wichtigste“, so der WM-Dritte diesen Jahres, der allerdings vor den beiden Österreichern warnt. „Wir haben heute von ihrer Trainingslager-Ortskenntnis im Schluss-Trail profitiert, sodass der Abstand zu den Dritten gewachsen ist. Beide sind ziemlich stark, und es sind noch vier Tage. Es kann noch einiges passieren, und es liegt noch viel Arbeit vor uns.“ Vor allem, wenn man bedenkt, dass das heutige Etappenprofil nicht nach dem Geschmack von Centurion Vaude 2 war, wie Hermann Pernsteiner bestätigte: „Die vielen kurzen Anstiegen liegen uns eigentlich nicht so, sondern eher lange Berge. Zumal die anderen ordentlich Druck gemacht haben. Es bleibt weiter spannend – und zwei Etappensiege sind auch schon mal schön.“

Erneuter Führungswechsel bei den Damen

Am dritten Tag der diesjährigen BIKE Transalp powered by Sigma fuhr bei den Damen bereits das dritte Team in die Pinken Leaderjerseys. Zwar wurden Sarah Reiners (GER) und Cemile Trommer (GER) vom Team Nutrixxion Focus RAPIRO heute hinter Veronika Weiss (GER) und Naima Diesner (SUI) von fi'zi;k (4:42.02,2) nur Zweite (4:46.36,1). Ein Vorsprung von 3.43 Minuten auf die heute drittplatzierten Lorenza Menapace (ITA) und Elisabeth Ann Simpson (GBR) reichte aber aus, um sich vor dem Duo Val di Sole Bikeland_Lady (4:49.19,1) mit einem Vorsprung von 55,1 Sekunden an die Spitze der Damenwertung zu setzen. Spannung steigt bei Grand Master-Teams Wie bei den Männer-Duos haben auch die Verfolger der Grand Master-Leader heute Boden gutmachen können – und zwar ordentlich. Die bereits gestern erfolgreichen Deutschen Thomas Damm (GER) und Peter Vesel (SLO) von Scott Fahrradladen Gudensberg (3:57.24,6) distanzierten die Wertungsführenden Hansjürg Gerber (SUI) und Daniel Annaheim (SUI) von baumat/bikeholiday.ch (4:05.54,8) mit einem deutlichen Vorsprung von 8.30 Minuten und verkürzten damit den Rückstand auf die Schweizer auf nur mehr 56,1 Sekunden. Master- und Mixed-Leader marschieren Weiterhin ungeschlagen bleiben hingegen Massimo Debertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) von Wilier Force 2 (3:41.53,4) sowie Sally Bigham (GBR) und Ben Thomas (GBR) von Topeak Ergon Racing 3 (3:49.23,5) in der Master- bzw. Mixed-Kategorie. Etappe 4 Auf der morgigen vierten Etappe von Livigno nach Bormio stehen drei schwere Berge auf dem Programm: Passo Alpisella, Döss Radond und Bocchetta di Forcola. Insgesamt sind 73,55 km und 2.573 Höhenmeter zu bewältigen.

 

GEISMAYR & PERNSTEINER KLASSE

BIKE Transalp powered by Sigma: Pernsteiner und Geismayr krönten Ausreißversuch | Topeak Ergon Racing weiter vorne | Neue Damenleader Scuol, 18. Juli 2016 –

Hermann Pernsteiner (AUT) und Daniel Geismayr (AUT) haben sich am zweiten Tag der BIKE Transalp powered by Sigma für einen tollkühnen Ritt mit dem Etappensieg belohnt (2:28.30,1). Die beiden Österreicher von Centurion Vaude 2 retteten auf der 56,17 km langen, mit 2.126 Höhenmetern gespickten Etappe von Nauders nach Scuol nach langer Fahrt in Führungsposition am Ende 16,6 Sekunden Vorsprung auf Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) vom Team Bulls 1 ins Ziel (2:28.46,7). Die Träger der Gelben Leaderjerseys Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) von Topeak Ergon Racing 1 beendeten den Schlag von Österreich in die Schweiz als drittbestes Team mit 19,6 Sekunden Rückstand und verteidigten damit ihren Vorsprung in der Gesamtwertung. Die österreichisch-tschechische Paarung liegt vor der morgigen dritten Etappe nach Livigno 44,9 Sekunden vor dem heute siegreichen Duo. Allerdings hätten die am Berg bärenstarken Pernsteiner und Geismayr durchaus noch mehr Zeit aufholen können. Nach der erfolgreichen Attacke im Anstieg zur Bergstation der Bergkastelbahn hatten die beiden Österreicher sogar kurzzeitig im virtuellen Gelben Trikot gelegen, in der folgenden Abfahrt und dem finalen Anstieg zur Reschner Alm aber wieder mehr und mehr ihres zwischenzeitlichen Vorsprungs eingebüßt. Für Daniel Geismayr dennoch kein Grund zur Traurigkeit: „Wir haben heute einen guten Tag gehabt. Wir ergänzen uns in diesem Jahr richtig gut. Wir haben im ersten Berg gemerkt, dass die anderen ein bisschen Probleme haben und uns dann entschieden, das Tempo hoch zu halten. Dann sind wir einfach gefahren. Und es hat ja gereicht.“ Aber auch Kristian Hynek von den beiden in der Gesamtführung vorne liegenden Profi-Mountainbikern war zufrieden: „Wir haben nicht allzu viel Zeit verloren, das war das Ziel. Wir haben nicht zu viel Energy einsetzen müssen und das Rennen dennoch kontrolliert. Es ist ja noch ein weiter Weg.“ Während die Top-3 an der Spitze also weiter relativ gleich auf für einen spannenden Titelkampf bei der 19. Auflage des Etappenrennens über den Alpenhauptkamm sorgen, müssen sich die beiden Titelverteidiger Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) von Centurion Vaude 1 bei bereits knapp 10 Minuten Rückstand nach zwei Tagen wohl vom erhofften vierten Sieg in Folge langsam aber sicher verabschieden.

Führungswechsel bei den Damen

Bei den Damen krönten Lorenza Menapace (ITA) und Elisabeth Ann Simpson (GBR) ihre starke Leistung mit dem Etappensieg (3:39.01,2). Das Duo Val di Sole Bikeland_Lady verwies Sarah Reiners (GER) und Cemile Trommer (GER) vom Team Nutrixxion Focus RAPIRO auf den zweiten Platz (3:40.16,4). Rang drei ging an die Schweizerinnen Sabina Compassi und Melanie Alexander von Cyclopedia-DANiSchnider Radsport (3:40.47,7), die damit ihre Führung an das siegreiche Team aus Italien und England verloren. Wertungsleader weiter stark Bei den Mastern wird bereits am zweiten Tag eine erfolgreiche Titelverteidigung immer wahrscheinlicher, nachdem Massimo Debertolis und Andreas Laner heute einen zwischenzeitlichen Rückstand von mehr als vier Minuten zur Hälfte des Rennens noch in einen Sieg drehen konnten. Nach 2:49.11,8 Stunden erreichte das Duo von Wilier Force 2 das Ziel; 44,1 Sekunden vor den Costa Ricanern Dax Jaikel und Federico Ramirez von Sevencard-Lacoinex (2:49,55,9), die auch in der Gesamtwertung Platz zwei vom heute drittplatzierten Team toMotion Racing by black tusk/Bergamont (2:53.06,2) übernehmen konnten.

In der Mixed-Wertung fuhren Sally Bigham (GBR) und Ben Thomas (GBR) von Topeak Ergon Racing 3 zu einem erneut ungefährdeten Sieg (2:54.57,6), während sich bei den Grand Mastern Thomas Damm (GER) und Peter Vesel (SLO) von Scott Fahrradladen Gudensberg (3:03.47,3) knapp vor den Führenden Hansjürg Gerber (SUI) und Daniel Annaheim (SUI) von baumat/bikeholiday.ch (3:03.53,0) durchsetzen konnten.

 


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