MELDUNGEN

KITZALPBIKE - SEEWALD & SOMMER TRIUMPHIEREN

(smpr/(c)ErwinHaiden) - Teilnehmerrekord beim KitzAlpBike: Die 21. Ausgabe des Marathons nahmen so viele Teilnehmer in Angriff wie noch nie. Nicht weniger als 967 Starter machten sich heute in den fünf KitzAlpBike-Distanzen auf den Weg durch die Brixentaler Bergwelt. Die Königs-Strecke des Marathons entschied der Deutsche Andreas Seewald in einem spannenden Zweikampf für sich. Bei den Damen triumphierte die Österreicherin Sabine Sommer.

Die 21. Auflage des Raiffeisen KitzAlpBike Marathons präsentierte sich als wahre Hitzeschlacht und hielt für die Elitefahrer auf der Ultra-Distanz wieder 90 beinharte Kilometer über 3800 Höhenmeter parat. Bis zum allerletzten Anstieg lieferten sich der Deutsche Andreas Seewald und der Südafrikaner Travis Walker ein heiß umkämpftes Duell um den KitzAlpBike-Sieg. Die finale Entscheidung fiel, wie so oft in den vergangenen 21 Jahren, auf dem letzten der drei zu bezwingenden Anstiege, wo der Bayer seine Chance witterte und dem Südafrikaner Minute um Minute abnahm. „Am ersten Berg habe ich schon gespürt, dass das heute für ganz vorne reichen könnte. Ich war als erster auf der Choralpe. Dann ist mir Travis aber davongefahren. Gott sei Dank konnte ich nochmals alle Kräfte mobilisieren und habe dann am letzten Berg attackiert.“ Es ist nicht der erste KitzAlpBike-Sieg des Bayern, schon 2013 gewann er die Ultra-Distanz, damals allerdings noch in der allgemeinen Klasse und damit außerhalb der WM-Wertung. Rang drei ging an den Italiener Nadir Colledani. Als bester Österreicher landete Philip Handl aus Pfaffenhofen auf Rang vier. Bei den Damen sicherte sich Sabine Sommer in souveräner Manier ihren zweiten KitzAlpBike-Sieg nach 2014 auf der Ultra-Distanz: „Ich habe mir das Rennen gut eingeteilt, aber der letzte Anstieg war dann ein echter Kampf“, erklärte die Oberösterreicherin, die mit einem satten Vorsprung von 28 Minuten auf die zweitplatzierte Dame Katja Walz finishte. Auf Rang drei landete die Schweizerin Alexandra Clement.

Veranstalter jubeln über Teilnehmerrekord

Der KitzAlpBike Marathon 2016 war einer für die Geschichtsbücher: Mehr als 1000 Anmeldungen für den Marathon, das gab es in den 21 Jahren „Streif der Mountainbiker“ noch nie zuvor. 967 Starter nahmen den Marathon letztlich in Angriff. Viele hunderte Zuschauer tummelten sich auch entlang der Zuschauer Hot Spots Choralpe und Hahnenkamm und sorgten für ein „Tour de France“- Feeling, freut sich auch OK-Chef Max Salcher: „Heute hat einfach alles zusammengestimmt. Schon in der Vorbereitung konnten wir uns über stetige Steigerungen bei den Anmeldungen freuen, aber mit diesem Teilnehmerrekord hätten wir nicht gerechnet.“ Die Kinderrennen mit ca. 300 begeisterten Kids bilden heute um 17.00 Uhr den krönenden Abschluss des Marathon-Tages.

Hochkarätig besetztes Cross Country-Rennen am Sonntag

Zwei Lokalmatadore des Raiffeisen KitzAlpBike Festivals, Lisi Osl und Max Foidl, kommen morgen, Sonntag, beim Cross Country-Rennen zum Einsatz. Drei Mal stand Osl in Kirchberg schon ganz oben, unzählige Male war sie am Stockerl vertreten. Das Feld ist mit Teilnehmern aus 16 Nationen einmal mehr hochkarätig besetzt, schließlich geht es für viele um einen letzten Härtetest vor der WM in Nove Mesto. Am Start der Herren steht mit Deutschlands Cross Country-Aushängeschild Manuel Fumic ein echter Weltcup-Hochkaräter, selbiges gilt für den Australier Daniel Mcconnell. Auch Österreichs Cross Country-Elite rund um Alexander Gehbauer, Gregor Raggl und Karl Markt kämpft auf dem Fleckalm Circuit um wichtige Weltranglistenpunkte. Die Bewerbe starten morgen, ab 12.00 Uhr für die Elite Damen, um 14.15 Uhr folgen die Junioren, um 15.45 Uhr die Elite Herren.

 

RAAM - PIERRE BISCHOFF GEWINNT SENSATIONELL!

In einem Husarenritt holte sich der Wahltiroler Pierre Bischoff den Sieg beim legendären Race Across America, dem härtesten Extrem-Radrennen der Welt. Der 31-jährige Top-Athlet legte die Strecke von der Ost- zur Westküste der USA in 9 Tagen, 17 Stunden und 9 Minuten zurück. Über 4.800 Kilometer saß der in Nauders beheimatete Bischoff im Sattel und absolvierte dabei rund 30.000 Höhenmeter. Unterstützt wurde er von seinem Begleitteam, welchem auch sein Sprecher Peter Maurer angehört. „Kaum zu glauben, wir haben offensichtlich alles richtig gemacht. Pierre war physisch in Topform und auch mental eine absolute Ausnahmeerscheinung. Selbst einige Probleme mit der Ernährung konnten ihn nicht aus der Bahn werfen“, berichtet Maurer nach dem Zieleinlauf. Sturz beim Training Der nunmehrige Triumph Bischoffs ist umso bemerkenswerter, da er sich fünf Wochen vor dem Start im Trainingslager das Schlüsselbein und eine Rippe gebrochen hat. Ziel beim Race Across America ist es, die 4.800 Kilometer in einem festen Zeitlimit zurückzulegen. Für Einzelfahrer beträgt dieses Limit 288 Stunden. Auch die Kontrollstellen auf der Strecke müssen innerhalb einer bestimmten Zeit erreicht werden. Durchschnittlich fahren die Teilnehmer mit einer Geschwindigkeit von 17km/h, alle Pausen, der Schlaf sowie verkehrsbedingte Stopps bereits eingerechnet. Das Kultrennen wurde 1982 das erste Mal ausgetragen – damals mit vier Teilnehmern.

Empfang in Nauders

Die Wahlheimat Bischoffs, Nauders, ist natürlich stolz auf ihren erfolgreichen Sohn. „Pierre hat in der Vergangenheit bereits große Erfolge feiern können und wir sind dankbar, als seine Trainings-Base und, gemeinsam mit den Nauderer Bergbahnen, als Sponsor einen Teil beitragen zu dürfen. Der nunmehrige Sieg in Amerika ist eine herausragende Leistung und mit Sicherheit ein Meilenstein in seiner beeindruckenden Karriere. Er hat die Region Nauders international bestmöglich präsentiert. Wir wünschen ihm eine glückliche Heimreise und freuen uns schon, mit ihm gemeinsam zu feiern“, erklärt Manuel Baldauf, Geschäftsführer von Nauders Tourismus. Am 1. Juli wird der Ausnahmesportler mit einem großen Empfang in Nauders willkommen geheißen.

 

KETTE GERISSEN - TROTZDEM GEWINNT FEDERSPIEL NIGHTRACE IN NAUDERS

Trotz Kettenriss - MTB Weltmeister Daniel Federspiel gewinnt NIGHTRACE in Nauders War das wieder ein Abend in Nauders. Das angekündigte NIGHTRACE wurde wieder zur perfekten Kriteriums-Show. Dem Veranstalter gelingt es immer wieder, richtige Spezialisten nach Nauders zu holen. So waren u.a. mit Martin Weiss, Daniel Federspiel, Tom Maslowski, Leif Lamparter oder Daniel Bichlmann, Hannes Berndl oder Daniel Rubisoier bekannte Namen am Start. Daneben bietet man jungen Athleten die Bühne, sich mit den Profis zu messen. Und einer war wieder einmal ganz oben. Daniel Federspiel, MTB Weltmeister, macht ja eher selten Ausflüge auf das Rennrad, aber wenn, dann sucht er sich die passenden Rennen aus. Am Freitagabend war im Finale gegen ihn kein „Kraut“ gewachsen und er verwies Martin Weiss (Tirol Cycling Team) und den deutschen Daniel Bichlmann auf die Plätze.

Dabei musste Federspiel überhaupt froh sein, dass er in den Finallauf gekommen ist, denn direkt nach dem Start im Halbfinale ist ihm die Kette gerissen. Dank der Einsicht der „Konkurrenz“ gab es einen Neustart und somit war der Weg für den Sieg geebnet. „Das war doppeltes Glück heute. Zuerst das Missgeschick und dann mein Erfolg. Das gibt natürlich Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaft nächste Woche. Danke übrigens an meine Gegner, dass sie mir den Re-Start ermöglicht haben“, so Federspiel nach dem Rennen.

Eine starke Vorstellung lieferte übrigens auch der dreifache RATA Sieger Daniel Rubisoier ab, der sich bestens in Szene setzte und Rang 4 erreichte. Auf den Plätzen folgten Daniel Wildauer (Union Raiffeisen Radteam Tirol) und Tobias Wauch (Wibatech). Pech hatte übrigens Mitfavorit Leif Lampater aus Deutschland. Er verlor im Halbfinale nach Startproblemen rasch den Anschluß und musste somit früh passen.

„Danke an alle Fahrer, sie haben uns wieder eine tolle Show geliefert. Man sieht wie solche Rennen angenommen werden. Für die vielen Giroteilnehmer und Gäste, die über mehrere Tage bei uns sind, ist dies beste Unterhaltung“, freuten sich TVB Obmann Heli Wolf & Bürgermeister Helmut Spöttl über den gelungenen Abend. Nach dem Zieleinlauf der RATA Finisher bildet am Sonntag der traditionelle DreiländerGiro den Abschluss der Radtage Nauders – Tiroler Oberland - Kaunertal.

ÖRV TITELKÄMPFE AM WOCHENENDE IN STRAßWALCHEN

Zum ersten (und einzigen) Aufeinandertreffen unserer zahlreichen und zuletzt so starken Auslandsprofis mit der heimischen Bundesliga-Elite kommt es am 25./26 Juni in Neumarkt/Wallersee und Straßwalchen: die Staatsmeisterschaften im Zeitfahren am Samstag (Rennen Nummer sechs der Wiesbauer-Radbundesliga) sowie im Straßenrennen am Sonntag, nur 18 Stunden später, stellen den letzten Formtest für die kommenden großen Etappenrennen wie Österreich-Rundfahrt und Tour de France dar, die eine knappe Woche danach beginnen. Nicht weniger als zwölf(!) Profis, die bei World-Tour oder Professional Continental-Teams unter Vertrag sind, werden am Meisterschafts-Wochenende an den Start gehen!

Sehr selektives Zeitfahren
Zwischen Neumarkt/Wallersee und Mattsee stellt sich ein ordentlicher Hügel den Rennfahrern entgegen, der bei der Hin- und Rückfahrt auf den komplett gesperrten 25 Kilometern zu bewältigen ist. Diese jeweils 125 Höhenmeter stellen die Schlüsselstelle bei der Vergabe des Meisterschaftstrikots dar. Favorit ist heuer wieder Matthias Brändle (IAM Cycling). Der dreifache Zeitfahrmeister (2009, 2013, 2014) und Ex-Stundenweltrekordler war im Vorjahr nämlich nicht am Start. Der Vorarlberger hat heuer mit Platz zwei beim 40 km-langen Giro-Zeitfahren schon ein Weltklasse-Resultat geschafft. Vielleicht kommt der stark kupierte Kurs aber auch dem steirischen Titelverteidiger Georg Preidler (Giant-Alpecin) oder Riccardo Zoidl (Trek) entgegen; der Oberösterreicher war schon 2012 Staatsmeister gewesen. Aufhorchen lassen hat zuletzt aber auch der junge Felix Großschartner (CCC) mit Platz elf beim Zeitfahren der Tour de Suisse.

Bei den Frauen ist die Slowenien-Legionärin Martina Ritter haushoch zu favorisieren, die zuletzt drei Mal in Folge bei Meisterschaften triumphiert hat. Die Oberösterreicherin hat 2015 übrigens auch das Double geschafft, d.h. sie ist auch im Straßenrennen erfolgreich geblieben.

ÖM Zeitfahren Samstag, 25.Juni: Start (Frauen und Elite) in Neumarkt ab 16:15 Uhr, Zielankunft letzter Fahrer ca. 19:00 Uhr

Stand in der WIESBAUER-Radbundesliga nach fünf von acht Rennen: 1. Andi Bajc, (Amplatz-BMC) 721 Punkte, 2. Helmut Trettwer (WSA Greenlife) 660, 3. Clemens Fankhauser (Tirol Cycling) 580, 4. Peter Kusztor (Amplatz-BMC) 460, 5. Stefan Pöll (WSA), 444, 6. Daniel Lehner (Team Vbg), 428 (bester U 23-Fahrer).

Staatsmeisterschaft Straße: Bestes Starterfeld aller Zeiten !
Alles, was im heimischen Profi-Radsport einen mittlerweile klingenden Namen trägt, ist beim Straßenrennen am Sonntag, 26. Juni, in Straßwalchen am Start. Radsportfans mögen sich die Startliste auf der Zunge zergehen lassen: Marco Haller, Bernhard Eisel, Patrick Konrad, Gregor Mühlberger, Lukas Pöstlberger, Georg Preidler, Riccardo Zoidl, Matthias Krizek, Stefan Denifl und Michael Gogl fordern die heimischen Conti-Sportgruppen, die auf Grund ihrer großen Mannschaftsstärke zumindest zahlenmäßig im Vorteil sind.

Der LRV Salzburg hat kurzfristig die Ausrichtung dieser Titelkämpfe übernommen und für diese Meisterschaft auf einen bewährten Rundkurs zurück gegriffen: die 25,2 km lange Runde mit Start und Ziel in Straßwalchen war viele Jahre lang Schauplatz der traditionellen Flachgauer Radsporttage. Heuer werden auf dieser hügeligen Strecke acht Runden gefahren, macht 202 km, das längste Meisterschaftsrennen seit rund 20 Jahren!

Schafft Bernhard Eisel endlich den Titel?
In der 16.Saison seiner Profi-Karriere möchte Bernhard Eisel nun endlich einmal auch das weiße Meistertrikot überstreifen. Der 35-jjährige Steirer (Team Dimension Data) war schon einige Male nahe daran und hat bisher zwei Bronzemedaillen geholt. Der Grandseigneur des heimischen Radsports meint: „Der Kurs liegt mir sicher, ich bin gut in Form und sehr motiviert“. Vielleicht kann das Bora-Aragon Trio Patrick Konrad, Lukas Pöstlberger und Gregor Mühlberger taktisch entscheidend ins Rennen eingreifen, Konrad wurde ja bereits für die Tour de France nominiert und will seine Frankreich-Entsendung bestätigen.

Titelverteidiger ist der Kärntner Marco Haller (Katusha), der 2015 im Burgenland in einem spannenden Finish vor dem Wiener Matthias Krizek (Roth Skoda) erfolgreich blieb.
Start des Herren-Eliterennens in Straßwalchen ist 10:45 Uhr, Zielankunft um ca. 15:30 Uhr. Das Rennen der Frauen über 101 km beginnt um 11:50 Uhr.

Hinweis: die ÖM Straße in Straßwalchen zählt NICHT zur Wiesbauer-Radbundesliga!
 

ÖSTERREICH RUNDFAHRT ERSTMALS KOMPLETT LIVE

Eine groß angelegte Medienkooperation zwischen sechs Landestourismusorganisationen, der Österreich Werbung und der Österreich Rundfahrt führt zu einem historischen Meilenstein: Erstmals werden alle Etappen der internationalen Radsportveranstaltung live im ORF gezeigt. Gesendet werden zudem tägliche, knapp halbstündige Magazine im ORF und auf EUROSPORT. Die Organisatoren der 68. Österreich Rundfahrt um Tourdirektor Mag. Gernot Schaar haben abseits einer sportlichen, spannenden Rundfahrt Historisches in Bezug auf die TV-Berichterstattung geschafft! Erstmals in der Rundfahrtsgeschichte werden der Prolog und alle sieben Etappen von 2. bis 9. Juli 2016 live auf ORF Sport Plus gezeigt. Zudem gibt es tägliche Magazine im europaweiten Sportkanal EUROSPORT 1 und 2, auf ORF Sport Plus ab 20:15 Uhr sowie auf ORF eins rund um Mitternacht nach der Euro-Sendefläche.

Tourdirektor Schaar lobt Kooperation Diese Initiative wurde durch eine intensive Zusammenarbeit der Österreich Rundfahrt mit den sechs Landestourismusorganisationen (LTO) Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Tirol sowie der Österreich Werbung möglich. „Mein größter Dank gilt allen Akteuren der LTOs sowie den Vertretern der Österreich Werbung um Geschäftsführerin Dr. Petra Stolba für ihre aufopfernde Arbeit! Erstmals können wir allen Radsportfans und Sportinteressierten in ganz Europa alle Etappen der Rundfahrt live und in Magazinsform zeigen“, freut sich Tourdirektor Mag. Gernot Schaar. Radtourismus als wichtiger Faktor „Radfahren hat in Österreich nicht nur im Sport, sondern auch im Tourismus große Bedeutung. Jeder fünfte Gast fährt zumindest einmal im Urlaub mit dem Rad, bei den Urlaubsarten liegt der Radurlaub auf Platz fünf“, so Dr. Petra Stolba. Christian Kresse, Geschäftsführer der Kärnten Werbung und Sprecher der LTOs, unterstreicht die Stellung des Radsports im Tourismus: „Die Kooperation zwischen der Österreich Werbung, den Landestourismusorganisationen und der Österreich Rundfahrt ist ein starkes Signal für die Bedeutung des Rad-Tourismus in Österreich! Die Ö-Tour ist für den Tourismus eine ganz wichtige Plattform, um Österreich von seiner schönsten Seite zu zeigen.“ Österreich Rundfahrt erzählt Geschichten Die schönsten Seiten Österreichs werden von der Produktionsfirma Seltec ins richtige Bild gerückt. Im Rahmen der täglichen Berichterstattung auf EUROSPORT und im ORF werden auch über 40 österreichische Wahrzeichen entlang der Rundfahrtstrecke zu sehen sein, wie etwa die Burg Landskron, das Genusszentrum Schlierbach mit seinen Käsespezialitäten oder Stift Ardagger. Die Österreich Rundfahrt führt nahezu durch das ganze Land und so können parallel zu den sportlichen Highlights Geschichten aus Österreich erzählt werden.

Ein weiterer Teil der Medienkooperation ist das innovative, digitale SMART-Magazine von MARCO POLO, das sich in einer Sonderausgabe der „Österreich Rundfahrt“ widmet. Die schönsten Regionen werden dabei in einem multimedialen Format präsentiert. Der dabei entstandene Content wird auf diversen Kanälen (Websites, Facebook, Newslettern etc.) ausgespielt und beworben. O-Töne: Otto Flum, Präsident des Österreichischen Radsport-Verbandes: „Das ist für uns ein historischer Meilenstein, noch nie waren alle Etappen der Österreich Rundfahrt live zu sehen. Möglich wurde dieser Meilenstein durch eine intensive Zusammenarbeit der sechs Landestourismusorganisationen (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol) sowie der Österreich Werbung. Hier gilt mein größter Dank allen Akteuren für ihre aufopfernde Arbeit! Die Rundfahrt wird dadurch in diesem Jahr in einem ganz neuen Licht erstrahlen!“ Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin Österreich Werbung: „Radfahren hat in Österreich nicht nur im Sport, sondern auch im Tourismus große Bedeutung. Jeder fünfte Gast fährt zumindest einmal im Urlaub mit dem Rad, bei den Urlaubsarten liegt der Radurlaub auf Platz fünf.“ Christian Kresse, Geschäftsführer Kärnten Werbung, Sprecher Landestourismusorganisationen: „Die Kooperation zwischen der Österreich Werbung, den Landestourismusorganisationen und der Österreich Rundfahrt ist ein starkes Signal für die Bedeutung des Rad-Tourismus in Österreich! Die Rundfahrt ist für den Tourismus eine ganz wichtige Plattform, um Österreich von seiner schönsten Seite zu zeigen.“ Hans-Peter Trost, Sportchef ORF: „Die Österreich Rundfahrt ist eine der traditionsreichsten Sportveranstaltungen des Landes, dementsprechend gehört sie seit Jahrzehnten zu den Fixpunkten der ORF-Sportberichterstattung. Freilich gehört die Übertragung einer Radetappe (geschweige denn einer kompletten Tour) zum Aufwändigsten, was der TV-Sport zu bieten hat. Umso mehr freut es mich, dass es uns nun erstmals gelungen ist, die komplette Tour live zu zeigen – sicherlich zur Freude der vielen Radsportfans in Österreich. Aber auch der heimischen Athleten, die zuletzt mit starken Leistungen international aufgezeigt haben.“

FREITAG, 24. JUNI - RACE ACROSS THE ALPS - TOPBESETZUNG

Morgen Freitag wird Nauders wieder zur Radmetropole der Breiten aber auch einigen Spitzensportler. Ab 13 Uhr startet die diesjährige Auflage des RATA – RaceAcrosstheAlps – Und ab 19 Uhr sorgen Elitefahrer und Amateure beim jährlichen „NIGHTRACE“ für eine große Show. Nauders – Extremsportler aus 10 Nationen werden am Freitag, den 24. Juni Punkt 13 h zum wiederholten Male von Nauders aus die schwerste Eintagesprüfung über 11 Berge und 14.000 Höhenmeter in Angriff nehmen. Nach knapp 22 Stunden werden die Schnellsten wieder im Ziel erwartet – die letzten Finisher werden unmittelbar vor der Siegerehrung nach 32 Stunden Nauders erreichen – oder auch nicht. Die Ausfallquote lag in den bisherigen 15 Auflagen bei 40 % - kein Wunder – die Strapazen sind enorm. „Es geht ja darum, an diesem Tag nicht nur Distanz und Höhenmeter hinter sich zu lassen, man muss auch mit den Wetterkapriolen klarkommen „– meint OK-Chef Gernot Weinig, denn man ist innerhalb dieser Zeitspanne gefühlsmäßig mehreren Klimazonen und Wetterphasen ausgesetzt. Schnee, Hagel, Starkregen , Hitze und Kälte – alles haben wir beim RATA schon erlebt – und daher werden Finisher wie Helden in der Reschengemeinde empfangen. Und das Ambiente in Nauders ist ein zusätzlicher Anreiz für alles Starter, man hat – abgesehen vom 24 h Rennen in Grieskirchen und beim RAA nirgendwo ein ähnliches Zuschauerpotential wie eben in Nauders. Weil eben zu diesem Zeitpunkt schon ein großer Teil der 3000 Starter für den Dreiländergiro am Sonntag, den 26. Juni schon vor Ort sind. Das war für uns Organisatoren damals Bedingung - knapp vor dem Giro unseren Event austragen dürfen, damit wir eine entsprechende Zuschauerfrequenz haben und nicht wie beim Race across America vor einer mageren Zuschauerkulisse unsere Finisher im Ziel empfangen, sagt Othmar Peer – zusammen mit Franz Venier und Max Wassermann der Erfinder des RATA. Das Starterfeld ist auch heuer wieder erstklassig – erfreulich wie diese Geschichte auch nach 15 Jahren polarisiert, freuen sich die Macher rund um Weinig am Reschenpass. Neben dem Titelverteidiger Robert Petzold aus Dresden – der heuer Ende Juli im Erzgebirge einen 24 h Höhenmeterweltrekord (21.000 HM) aufstellen will ist mit Severin Zotter, der letztjährige Sensations-Sieger des legendären Race across America am Start. Zotter war schon vor 2 Jahren hinter Triplesieger Daniel Rubisoier und Franz Venier als Dritter am Podium. Auch Rekordteilnehmer Paul Lindner aus Salzburg (2x Sieger) wagt einen weiteren Versuch, das selbe gilt für Spezialisten wie Francois Grandjean/SUI, Stephan Ruppen/SUI, Walter Sageder/AUT, Marc Leyder /LUX oder Harry Schweikert/GER, die sich schon mehrfach an dieser Kletterorgie beteiligt haben. Aus Tirol sind zwei Herren gemeldet – zum wiederholten Male Manfred Kuen aus Oberperfuß und zum ersten Male der Nauderer Andre Resch. Der 3 fache Sieger Daniel Rubisoier meinte am Rande des erst ausgetragenen Bobbahnsprints in Igls, dass er momentan nicht den Kopf für eine derartige Prüfung hat, aber irgendwann will er sich das schon wieder antun, meint der Stubaier. 2 Damen wollen es diesmal wissen, neben der Kitzbühlerin Nadja Prieling ist auch Sabina Compassi aus der Schweiz am Start. Insgesamt wurden vom Veranstalter 37 Extremsportler für den Event zugelassen. Die Strecke führt wie in der Vergangenheit von Nauders über den Reschenpaß, Stilfserjoch, Gaviapass, Aprica, Mortirolo, Berninapass, Albulapass, Flüelapass, Ofenpass, Umbrailpass, und noch einmal Stilfserjoch und Reschenpass zurück nach Nauders – in nackten Zahlen – 540 km und 14.000 Höhenmeter. Der Langstreckenklassiker ist auch heuer in den Oberländer Radsporttagen eingebettet – denn traditionell gelangen innerhalb einer Woche der Kaunertaler Gletscherkaiser, dass RATA, das Nightrace und der Dreiländergiro zur Austragung. NIGHTRACE als letzte Vorbereitung für Weltmeister Daniel Federspiel Ein „Showdown“ der Extraklasse ist jedes Jahr das NIGHTRACE – Das pektakuläre Kriterium mit durch das Dorf in Nauders. Und da jagen diesesmal alle MTB Weltmeister Daniel Federspiel. Der Mountainbike hat sich für seine WM Generalprobe das Kriterium ausgesucht. Obwohl alles auf Asphalt und mit dem Rennrad gefahren wird. „Des passt mir perfekt, letztes Jahr musste ich mich dem Matthias Brändle hauchdünn geschlagen geben, heuer könnte der Sieg möglich sein!“, so Federspiel der sich in Italien intensiv auf die WM vorbereitet hat. Aber Federspiel erhält harte Konkurrenz. Denn zum einen sind Fahrer wie Martin Weiss (Tirol Cycling) oder die Wildauer`s (Union Raiffeisen Radteam Tirol) nicht zu unterschätzen und zum anderen ist der deutsche Kriteriumsspezialist Leif Lampater ein absolutes Kaliber. Man darf gespannt sein, was bei diesem Ausscheidungsrennen (2 x Halbfinale – 1 x Finale) so alles abgeht.

LANGDISTANZ - DEBÜT VON REITMAYR IN KLAGENFURT

(SRTT) - Beim am kommenden Sonntag stattfindenden Ironman Austria in Klagenfurt wagt sich der Dornbirner Paul Reitmayr erstmals über die Langdistanz an den Start. Gemeinsam mit über 2500 Athleten aus der ganzen Welt geht es über eine Distanz von 3,8km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,2km Laufen in und um den Wörthersee um Top- Platzierungen. Nach zwei sehr erfolgreichen Jahren auf der (halben) Ironman 70.3 Distanz, mit 3 Podest- Platzierungen und einem Sieg im Rahmen der Ironman 70.3 Serie entwickelte sich der Vorarlberger zu Österreichs stärkstem Athleten über diese Distanz und strebt für sein Debüt über die doppelte Distanz eine Platzierung unter den ersten zehn Athleten an.

„Ich bin sehr gespannt auf das Rennen in Klagenfurt und freue mich extrem auf die neue Herausforderung. Die Vorbereitung im Frühjahr verlief nicht ganz optimal und ich konnte meine geplanten Trainingsumfänge nicht durchführen. Doch mit überraschend starken Leistungen beim Ironman 70.3 Italien und Österreich (2. & 3. Rang) bin ich sehr zuversichtlich auch in Klagenfurt ein sehr gutes Rennen zeigen zu können. Das Rennen wird auf jeden Fall eine ganz neue Erfahrung für mich. Mein bisher längster Lauf liegt bei 32km, am Sonntag werde ich meinen ersten Marathon laufen, und das mit 3,8km Schwimmen und 180km Rad fahren in den Armen und Beinen.“ Als Favorit geht Rekordsieger und Titelverteidiger Marino Vanhonacker (Belgien) ins Rennen. Doch mit Bart Aernouts (ebenfalls Belgien), den Italienern Degasperi & Fontana, dem Slowenen Plese, sowie zahlreichen anderen starken Athleten gibt es viele Kandidaten für einen Platz auf dem Podest. Für die stärksten Österreich geht es im Rahmen des Ironman Klagenfurt zusätzlich um die Wertung der Österreichischen Staatsmeisterschaften über die Langdistanz.

  


radstars.at - Radsport im Alpenraum

Herzlich willkommen bei radstars.at - In unserem Blog berichten wir über Radsport & Radtourismus in Österreich und im deutschsprachigen Alpenraum.  Unser Redaktionsteam liefert mittlerweile seit mehr als 7 Jahren Informationen über die Leistungen der Athleten und berichtet von vielen Events. Mehr als 500.000 User pro Saison bestätigen unsere Arbeit. Vielen Dank! Wir wünschen Euch weiterhin viel Spaß mit Radsport!